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co:Lab http://colab-in.de by District Five Thu, 16 Jan 2020 09:24:53 +0100 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.15 135930425 Nur drei von fünf Arbeitstagen sind wirklich effizient http://colab-in.de/effizienz/ http://colab-in.de/effizienz/#respond Sun, 18 Feb 2018 12:14:00 +0000 http://colab-in.de/?p=1494 Read More]]> Ablenkung, unwichtige Mails, ergebnislose Besprechungen: Im Büroalltag geht durch ineffiziente Strukturen eine Menge Arbeitszeit verloren

So einen Arbeitstag hat wohl jeder schon einmal erlebt: Vormittags eilt man von Besprechung zu Besprechung, nach der Mittagspause bearbeitet man einen Berg an Mails und zwischendurch klingelt auch noch das Telefon alle zehn Minuten. Am Ende des Tages hat man das Gefühl, kaum etwas geschafft zu haben. Und das, obwohl man sich eigentlich auf ein wichtiges Projekt konzentrieren wollte.

Ein Problem, mit dem Büroangestellte immer häufiger kämpfen müssen, denn die Kommunikationsaufgaben nehmen in der modernen Arbeitswelt immer weiter zu. Schon 2013 hat eine breit angelegte Online-Befragung unter 1.500 Büroangestellten, Selbstständigen und Chefs ergeben, dass pro Woche nur drei von fünf Tagen für produktive Arbeit übrigbleibt. Die restlichen zwei Tage investieren die Befragten in die Bearbeitung von Mails, Besprechungen – und Ablenkung.

Viele Mails werden als unproduktiv bewertet

Kommunikation ist ein elementarer Teil in modernen Arbeitsprozessen, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie – gerade im Zuge der Digitalisierung – immer mehr Raum einnimmt. Interne Absprachen, Kundenkontakte und prozessualer Austausch ermöglichen erst die produktive Projektarbeit. Doch jeder vierte Studienteilnehmer bewertet mehr als die Hälfte der eingehenden Mails als unproduktiv. „Gleichzeitig werden in Besprechungen vereinbarte Todos nur zu 60 Prozent umgesetzt“, so die Studienleiter in einer Pressemitteilung. Im Schnitt verbringt ein Arbeitnehmer 19 Prozent seiner Arbeitszeit in Besprechungen – je größer das Unternehmen, desto höher der Kommunikationsbedarf.

Neben ineffizienten Besprechungen und unproduktiven Mails gibt es laut der Erhebung noch weitere Zeitfresser: Unaufgeräumte Arbeitsplätze zum Beispiel sorgen für hohe Such- und Wartezeiten. Fehlende Schnittstellen zwischen zwei Abteilungen können ebenso Zeit kosten wie unsortierte Datensammlungen auf den Servern.

Schon ein aufgeräumter Arbeitsplatz spart Zeit

Die gute Nachricht der Studie lautet daher: Allein durch einen aufgeräumten Arbeitsplatz kann ein durchschnittlicher Büroangestellter um 20 Prozent effektiver arbeiten.

Durchgeführt wurde die Studie vom privaten Hochschulverband AKAD Leipzig und dem Weiterbildungsdienstleister tempus GmbH. Die Daten wurden zwischen Januar und März 2013 in einer zweiteiligen Online-Befragung erhoben.

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Klingt gut http://colab-in.de/musik/ http://colab-in.de/musik/#respond Wed, 07 Feb 2018 15:23:35 +0000 http://colab-in.de/?p=1490 Read More]]> Fröhliche Musik regt die Kreativität an – das vermuten Wissenschaftler, die in einem Experiment die Wirkung von Musik auf den Denkprozess untersucht haben

Liegen die Forscher aus Australien und den Niederlanden mit ihrer Studie richtig, könnten bald fröhliche Töne durch Büros und Flure schwingen. Denn ein Team um die Wissenschaftler Simone Ritter (Radbout University, Nimwegen) und Sam (University of Technology, Sydney) haben in einem Experiment mit 155 Probanden festgestellt, dass Teilnehmer beim Lösen von Aufgaben kreativer waren, wenn sie währenddessen fröhliche Musik zu hören bekamen.

Kreativität sei eine „Schlüsselkompetenz“ des 21. Jahrhunderts, vermerken die Wissenschaftler in ihrer Studie (http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0182210). Sie ermögliche uns, den Möglichkeiten und Herausforderungen einer sich schnell wandelnden Welt Stand zu halten. Die Frage, wie man kreatives Denken anregen oder fördern kann, sei bereits häufig wissenschaftlich untersucht worden, so die Studienleiter. Der Einfluss von Musik auf die Kreativität hingegen sei weitgehend unerforscht geblieben. Mit ihrem Experiment haben die niederländischen und australischen Forscher ein wenig Licht ins Dunkle gebracht.

Neuer Name für Reis, neue Funktion für Ziegelstein

Konkret ging das Experiment so: Insgesamt fünf Testgruppen sollten Aufgaben individuell lösen – dabei waren kreative Ideen gefragt. Vier Gruppen wurden dabei verschiedene klassische Musikstücke vorgespielt, die unterschiedliche Stimmungslagen vermittelten: von traurig bis fröhlich. Eine fünfte Gruppe musste die Aufgaben im Stillen ohne Musik lösen. In einer Aufgabe sollten sich die Teilnehmer zum Beispiel einen spannenden Namen für eine Reis-Sorte ausdenken. Bei einer anderen Aufgabe war gefragt, eine neue Verwendung für einen unspektakulären Gegenstand wie einen Ziegelstein zu erfinden.

Das Experiment zeigte: Bei Aufgaben, in originelle und ungewöhnliche Ideen gefragt waren, Fachleute nennen das divergentes Denken, schnitten die Probanden, die mit fröhlicher Musik beschallt wurden, deutlich besser ab. Sie entwickelten kreativere Ideen als die anderen Gruppen. Beim konvergenten Denken, das nötig ist, um ein konkretes Problem bestmöglich zu lösen, war kein Unterschied erkennbar.

Geteiltes Echo in der Wissenschaft

Das Experiment stieß in der Wissenschaft auf ein geteiltes Echo. Die Erkenntnis, dass fröhliche Musik Kreativität fördern könne, sei „nett, aber nicht überzeugend“, kritisiert ein Schweizer Psychologe. Er vermisst in der Studie Informationen darüber, wie sich die anderen Musikrichtungen auf die Kreativität auswirkten. Andere Wissenschaftler sehen die Resultate als Impuls für weitere Forschungen.

Eines steht fest: Dass die emotionale Erregtheit Einfluss auf Aktivitäten im Hirn haben kann, ist bewiesen. Sie macht den Menschen aufnahmebereiter und konzentrierter. Möglicherweise macht Musik den Menschen so glücklich, dass er für bestimmte kreative Prozesse einfach offener ist.

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Das Ende des Schreibtischs? http://colab-in.de/schreibtisch/ http://colab-in.de/schreibtisch/#comments Mon, 05 Feb 2018 16:45:32 +0000 http://colab-in.de/?p=1485 Read More]]> Immer mehr Immobilienentwickler und Unternehmen hinterfragen traditionelle Büro-Strukturen. Die Zukunft heißt Co-Working, Desk-Sharing, Hangout-Space

Dass Angestellte erst dann vollwertiges Mitglied eines Unternehmens sind, wenn sie ihren eigenen Büroarbeitsplatz mit Schreibtisch, PC, Gummibaum und gerahmten Familienfoto haben, könnte bald eine überkommene Tradition sein. Die Immobilienwirtschaft stellt sich mit ihren Konzepten schon darauf ein, dass Unternehmen in Zukunft nicht mehr für jeden Mitarbeiter einen Platz im Büro bereitstellen müssen. In einem Strategiepapier des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln heißt es laut der Zeitung „Welt“: „Generell ist davon auszugehen, dass die Notwendigkeit für feste Arbeitsplätze abnimmt und so die Anzahl der Schreibtische unter die Anzahl der Bürobeschäftigten fällt. Schließlich können mehr und mehr Tätigkeiten von zu Hause oder unterwegs umgesetzt werden, was Potenziale für das Desk-Sharing bietet.“

„The Edge“ in Amsterdam – ein Beispiel des Kulturwandels

Beispiele für den Kulturwandel in große Unternehmen gibt es viele. Man muss nicht ins Silicon Valley zu Google oder Facebook schauen, um die neuen Strukturen zu sehen. Auch in Europa setzen immer mehr Unternehmen auf flexiblere Arbeitsformen. Ein Aushängeschild für das Büro der Zukunft ist etwa der Komplex „The Edge“ in Amsterdam. Der Glaskomplex sieht von außen aus, als hätte jemand einen überdimensionalen Würfel an mehreren Seiten mit einem Messer angeschnitten. Übrig geblieben ist ein Stück moderne Architektur mit hochtechnologisierter Ausstattung: Das Gebäude steuert Belüftung, Heizung und Licht automatisch. Dafür sorgen sensible 28.000 Sensoren. Die Arbeitnehmer können alles mit ihrem Smartphone steuern. Aber das ist nicht das Besondere an „The Edge“. Im Gebäude haben die Mitarbeiter der bekannte Unternehmensberatung Deloitte ihre Arbeitsplätze. Was die meisten Angestellten aber nicht haben, ist ein eigener Schreibtisch. Deloitte hat viel mehr Mitarbeiter als Arbeitsplätze – das liegt daran, dass die meisten Angestellten ihre Arbeitszeit in Besprechungszimmer, Foyers, Hang out-Spaces oder in speziellen Co-Working-Zonen verbringen. Einen eigenen Schreibtisch brauchen die meisten gar nicht mehr. Das spart Immobilienfläche und Geld.

„Eigentlich möchte der Mitarbeiter heute hier sein, morgen dort“

Der Mann, dessen Unternehmen „The Edge“ gebaut hat, sieht darin die Zukunft der Arbeit. Die „Welt“ zitiert Martin Rodeck, Geschäftsführer des Immobilienentwicklers OVG Real Estate so: „Der Arbeitsplatz muss nicht gezwungenermaßen im Büro sein. Gebäude sind eigentlich nur Hüllen und müssen eine perfekte Arbeitsumgebung bieten.“ Dem stimmen auch andere Immobilienexperten zu. Sebastian Sehusen (Immobilienbewertungsplattform Wiredscore) sagte auf einer Veranstaltung zum Thema Zukunft der Büroarbeit: „Eigentlich möchte der Mitarbeiter heute hier sein, morgen dort. Er kann sich nicht vorstellen, acht Stunden lang an ein und demselben Arbeitsplatz zu sitzen.“

Die herkömmlichen Bürostrukturen sollen kommunikativeren Räumen Platz machen. Einzelplätze könnten sozialen Elementen weichen, zum Beispiel Riesenschreibtischen, an denen mehrere Personen gleichzeitig arbeiten. Das sieht auch das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) so. In einer IW-Einschätzung heißt es: „Für die Unternehmen wird es zunehmend wichtiger, den persönlichen Austausch der Mitarbeiter durch Besprechungs- und Sozialräume zu fördern, da Produktivität vor allem durch den Austausch von Wissen generiert wird.“

 

 

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Zwischen Großraumbüro und Rückzugsort http://colab-in.de/grossraumbuero/ http://colab-in.de/grossraumbuero/#respond Thu, 25 Jan 2018 08:14:40 +0000 http://colab-in.de/?p=1480 Read More]]> Die Anwesenheit von Kollegen im Großraumbüro kann anregend, aber auch konzentrationshemmend sein – je nach Komplexität der Aufgabe

Ein durchschnittlicher Büroarbeiter verliert am Tag bis zu 86 Minuten an produktiver Arbeitszeit durch ablenkende Geräusche. Das hat das Marktforschungsinstitut Ipsos herausgefunden. Zur Lärmbelästigung im Büro gehören zum Beispiel Telefongespräche von Kollegen, Lärm von der Straße oder störende Geräusche von Druckern oder Faxgeräten. Besonders in Großraumbüros kann die Konzentration gestört werden, weil da besonders viele Störgeräusche die Aufmerksamkeit beeinflussen. Der Psychologe Andreas Liebl vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Stuttgart sagt in der aktuellen Ausgabe der „Zeit“: „Besonders störend sind die Gespräche von Mitarbeitern. Versteht man, was der Kollege am Telefon bespricht, hört man automatisch mit.“

Daraus abzuleiten, dass die Produktivität höher wäre, wenn jeder Mitarbeiter in einem eigenen Büro sitzen würde, ist aber auch nicht richtig. Die Arbeit im Großraumbüro kann sogar förderlich sein. Forscher haben in zahlreichen Untersuchungen festgestellt, dass Mitarbeiter Aufgaben sogar schneller lösen, wenn andere Personen dabei im Umfeld sind. Das gilt jedoch nur für simple Tätigkeiten. Mit ansteigender Komplexität der Aufgaben sinkt die Leistung der Mitarbeiter, wenn Kollegen zusehen.

Je schwieriger die Aufgabe, desto größer der Bedarf nach Ruhe

In unterschiedlichen Phasen des Workflows brauchen Mitarbeiter also einmal Kommunikation und Austausch, einmal Ruhe und Konzentration. Wie umgehen mit diesem komplexen Wechselspiel? Das „co:Lab by District Five“ bietet Mitarbeitern eine gemütliche Atmosphäre mit reichlich Raum für Rückzug. Wer in kleinem Team an komplexen Konzepten und Strategien arbeiten will, kann sich in einen der Kreativräume einmieten. Wer lieber ganz alleine an einem verzwickten Projekt arbeiten will, findet einen bequemen Rückzugsort im Wintergartencafé oder im Co-Working-Büro des „co:Labs“.

Übrigens: Die Psychologin Marlon Nieuwenhuis hat in einer Studie herausgefunden, dass Arbeiten in einer natürlichen Umgebung die Produktivität steigern kann. Dazu reichen schon Büropflanzen am Schreibtisch. Im „co:Lab“ kann man Natur pur genießen, die Villa verfügt nämlich über einen weitläufigen Garten, durch den man in kleinen Pausen schlendern kann, um die Akkus aufzuladen.

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So wird Ihr Meeting zum Erfolg http://colab-in.de/meeting-regeln/ http://colab-in.de/meeting-regeln/#respond Fri, 05 Jan 2018 19:53:07 +0000 http://colab-in.de/?p=1461 Read More]]> An manchem Arbeitstag folgt eine Besprechung auf die nächste. Um trotzdem keine Langeweile aufkommen zu lassen, müssen nur ein paar Regeln befolgt werden

Es gibt wohl kaum einen Angestellten, der diese Situation nicht kennt: Die Besprechung mit den Kollegen neigt sich dem Ende zu, der Kaffee wird langsam kalt und alle wichtigen Themen sind besprochen, da meldet sich einer mit einem Punkt, „über den wir unbedingt noch reden sollten“. Ein imaginäres Raunen geht durch den Besprechungsraum. Eigentlich ist schon alles gesagt, nur eben nicht von jedem.

Meetings sind unabdingbarer Bestandteil einer erfolgreichen Unternehmensplanung und -kommunikation. Sie dienen dem freien Austausch, der Entwicklung von Ideen, der Projektplanung, der Diskussion oder der Kritik. Damit Besprechungen aber nicht planlos vor sich hindümpeln, langweilen oder den Rahmen sprengen, sollte man einige Regeln beachten. Die dpa hat ein paar wertvolle Tipps für erfolgreiche Arbeitssitzungen gesammelt:

  • Der Zeitpunkt

„Gleich am Montagmorgen zwei Stunden in einer Besprechung sitzen, das muss nicht sein“, sagt Karrierecoach Ute Bölke der dpa. Wer seinen Kollegen solch einen Termin in den Kalender setzt, muss davon ausgehen, dass die Motivation schon von Anfang an im Keller ist. Auch sollten Chefs darauf achten, dass die Meetings pünktlich beginnen. Grundsätzlich sollte man sich immer die Frage stellen: Ist dieses Meeting überhaupt nötig?

  • Ein klares Ziel

Welchen Zweck soll die Besprechung erfüllen? Steht das Ziel nicht fest, verlaufen Besprechungen meist chaotisch. Ein Meeting sollte einer ordentlichen Struktur folgen, jeder Teilnehmer sollte seine Aufgaben kennen. „Jeder Einzelne ist dafür verantwortlich, das Meeting zu einem Erfolg zu machen“, sagt Coach und Autor Michael Gerharz der dpa.

  • Komplexe Zusammenhänge darstellen

Ein Kollege wiederholt, was andere schon längst gesagt haben. Das kann an der Komplexität der Inhalte liegen. „Manchmal hören die einfach nicht gut zu. Bei komplexen Themen aber kann man einfach nicht alles im Kopf behalten“, sagt Gerharz. Er empfiehlt: Diskussion aufschreiben, Gedanken visualisieren, zum Beispiel über einen Beamer oder am Whiteboard. Außerdem empfiehlt sich ein Moderator, der das Gespräch lenkt.

  • Viel reden hilft nicht viel

Den Kollegen kennen auch die meisten: Er spricht und spricht und spricht. Die Sätze sprudeln nur so aus ihm heraus, doch wirklich beitragen kann er zu der Besprechung nur wenig. „Viel reden spricht nicht für Kompetenz“, sagt Gerharz. Viel effizienter und kompetenter seien jene Kollegen, die ihre Gedanken einfach und prägnant formulieren könnten. Daher sollten sich die Teilnehmer schon vor der Besprechung überlegen, was sie eigentlich sagen wollen.

  • Disziplin und Ehrlichkeit

Wer schlecht oder gar nicht vorbereitet in ein Meeting kommt, stiehlt seinen Kollegen wertvolle Arbeitszeit. Das sollte man dann nicht mit ziellosen Allgemeinplätzen versuchen zu vertuschen, sondern besser ehrlich zu den Kollegen am Tisch sein. Dann kann die Zeit immerhin genutzt werden, um die Agenda noch umzustellen. Auch eine ehrliche Rückmeldung über den Ablauf der Besprechung kann helfen, das nächste Meeting noch spannender zu gestalten.

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Ich war noch niemals in New Work http://colab-in.de/new-work/ http://colab-in.de/new-work/#respond Thu, 28 Dec 2017 21:23:25 +0000 http://colab-in.de/?p=1445 Read More]]> Ein amerikanisch-österreichischer Philosoph prägte schon in den 70ern den Begriff „New Work“. Welche Konzepte von damals noch heute aktuell sind

Mit seinen 87 Jahren und den zerzausten weißen Haaren ähnelt der Urheber der „New Work“-Theorie ein wenig dem späten Albert Einstein. Frithjof Bergmann, ein amerikanisch-österreichischer Philosoph, hat in den 70er Jahren Thesen zur Zukunft der Arbeitswelt aufgestellt, die heute eine ganz neue Aktualität erfahren. Kurz zusammengefasst geht Bergmanns Theorie der „Neuen Arbeit“ so: Ende der 70er Jahre schreitet die Automatisierung immer weiter voran, die ersten Computer ersetzen den Menschen in der Fabrik. Bergmann sucht in der amerikanischen Industriestadt Flint, einer Automobilstadt, nach Alternativen zu Massenentlassungen durch den Wegfall der Arbeitsplätze. Er schlägt einen neuen Weg der Arbeit vor: Menschen sollten herausfinden, „was sie wirklich, wirklich wollen“. Sein Vorschlag: Die Industrie setzt nicht die Hälfte der Mitarbeiter vor die Tür, sondern gibt allen Mitarbeitern Arbeit für sechs Monate. In den anderen sechs Monaten sollten die Fabrikarbeiter im von Bergmanns Team geschaffenen „Zentrum für Neue Arbeit“ herausfinden, was sie „wirklich, wirklich wollen“. In seinem Buch „Neue Arbeit, Neue Kultur“ schreibt der Wissenschaftler: Das Zentrum wollte „alle Anstrengungen unternehmen, damit sie in diesen sechs Monaten tatsächlich diese sinnvollere und erfüllendere Arbeit tun konnten und darüber hinaus mit dieser Arbeit auch noch ein substantielles Einkommen erzielen würden.“

Bei der XING New Work Experience-Konferenz im April 2017 sitzt Bergmann vor Publikum auf der Bühne. Er wirkt mit seinem wilden Vollbart und den zotteligen Haaren ein wenig deplatziert, doch als er beginnt, über das zu sprechen, was Menschen „wirklich, wirklich wollen“, spricht der 87-jährige im Rollstuhl sitzende Professor diese Worte mit Inbrunst vor. Er lacht, weil er sich erinnert, auf wie viel Skepsis seine Idee getroffen ist: „Ihr glaubt doch nicht, dass Menschen nach 25 Jahren am Fließband noch wissen, was sie wollen“, hätten ihm seine Kritiker entgegnet. Doch Bergmanns Untersuchungen zeigten, dass nur die wenigsten Menschen wussten, „was sie wirklich, wirklich wollen“. Eine Tatsache, die die Forscher zu weiterer Forschung anregte.

Viele Arbeiter wissen nicht, was sie wirklich wollen – die „Armut der Begierde“

Bergmann nennt das die „Armut der Begierde“. Der Mensch weiß nicht, was er wirklich will. Er kann seine Wünsche nicht ausdrücken und ist unfähig, eigene Projekte in die Tat umzusetzen. Was „New Work“ bedeutet, hat Frithjof Bergmann in seinem Grundlagenbuch so formuliert: „Nicht wir sollten der Arbeit dienen, sondern die Arbeit sollte uns dienen. Die Arbeit, die wir leisten, sollte nicht all unsere Kräfte aufzehren und uns erschöpfen. Sie sollte uns stattdessen mehr Kraft und Energie verleihen, sie sollte uns bei unserer Entwicklung unterstützen, lebendigere, vollständigere, stärkere Menschen zu werden.“ Bergmann fordert eine „Umkehrung“ der Arbeit, die „Lohnarbeit“, die durch die industrielle Revolution entstanden sei, sei am Ende. Menschen würden sich in Zukunft selber verwirklichen.

„In 20 Jahren sehr vielseitiger Erfahrungen mit dem Phänomen Arbeit haben wir gesehen, dass eine Arbeit, die guten Gebrauch von den Veranlagungen und Talenten der Menschen macht, eine Arbeit, die ihren tiefsten Wünschen entspricht und an die sie glauben, die sie als Herausforderung und Berufung empfinden, die Menschen nicht auslaugt, sondern das genaue Gegenteil tut: Sie gibt den Menschen mehr Energie, stärkt sie und hebt sie auf eine höhere Ebene“, schreibt Bergmann in seinem Buch über die Wirkung von erfüllender Arbeit.

Jobsharing, Co-Working, Telearbeit – Konzepte, die dem Geist der „New Work“ entsprechen

Damit entsprechen Bergmanns Thesen aus den 70ern exakt jenen Debatten, die heute um die Zukunft der Arbeitswelt, der Industrie 4.0 und der „New Work“-Idee geführt werden. Auch heute bedrohen die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz Arbeitsplätze. Nicht nur in der Produktion. Heißt das, dass Menschen mehr Zeit zur Selbstverwirklichung bekommen? Oder heißt das, dass die Arbeitslosenzahlen extrem steigen werden und eine Überlastung der Sozialsysteme droht? Es sind hitzige Debatten mit vielen Unsicherheiten, aber auch vielen Hoffnungen, die derzeit geführt werden.

Es gibt viele Konzepte, die aus der „New Work“-Idee heraus schon heute praktiziert werden: Telearbeit, Desk- und sogar Jobsharing, Co-Working. Alles Modelle, die eine flexiblere, agilere Arbeitswelt versprechen. Sie müssen nur umgesetzt und angenommen werden. Im „co:Lab by District Five“ machen die Besucher mit einigen dieser Ideen bereits gute Erfahrungen.

Frithjof Bergmanns Auftritt bei der XING-Konferenz im Video: https://www.youtube.com/watch?v=29IoGFD86QM

Frithjof Bergmann, Neue Arbeit, Neue Kultur: https://www.arbor-verlag.de/b%C3%BCcher/weitere-themen/neue-arbeit-neue-kultur
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Von Satellitenbüros und „pay per use“ http://colab-in.de/zia-studie/ http://colab-in.de/zia-studie/#respond Mon, 11 Dec 2017 16:14:28 +0000 http://colab-in.de/?p=1436 Read More]]> In Großunternehmen wird der Wandel der Arbeitswelt immer deutlicher spürbar. Neue Konzepte wie das Co-Working werden immer beliebter

Ein ehemaliges Fabrikgebäude in der Berliner Luisenstadt. Eine massive Backsteinfassade mit großen Fensterflächen. Von außen sieht das Industriegebäude aus wie jede andere restaurierte Fabrik aus dem 19. Jahrhundert. Hinter der harten Fassade versteckt sich jedoch etwas, das man als zukunftsweisend beschreiben kann: Das Deutsche Architektur Zentrum (DAZ). Seit 1995 beherbergt es etwa 50 individuelle Ateliers, Büros, Ausstellungsräume, Cafés und Dachgeschosswohnungen. Der äußere Industriecharme harmoniert mit dem modernen Look des inneren Neubau-Designs und bietet Forum für vielfältig-wechselnde Nutzung. Im Büro neben dem eigenen Schreibtisch befindet sich ein Café, ein Stockwerk darunter findet eine Kunstausstellung statt.

Flexibilität, Vielfalt, Individualität

Das Büro der Zukunft wird vielseitiger, flexibler und individueller. Insgesamt sieben Trends hat der Spitzenverband der Deutschen Immobilienwirtschaft, der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), in einer Studie mit dem Titel „Future Offices“ festgehalten. „Moderne ansprechende Büroräumlichkeiten sind mittlerweile zu einem wesentlichen Bestandteil eines Arbeitgeberbrandings geworden. Hinzu kommt, dass wir uns immer wieder auch punktuell um Fachkompetenz erweitern müssen, also Büroflächen brauchen, die ,atmen‘“, schreiben die Vorsitzenden des Vereins im Beitext zur Studie.

Aber was bedeutet das: Büroflächen, die atmen? Es heißt zum Beispiel, dass die Nutzung von Arbeitsplätzen in Zukunft immer flexibler ablaufen wird. Schon heute mieten sich viele Arbeiter aus der Kreativwirtschaft in Großstädten in Co-Working-Räumen ein. Ein eigenes Büro brauchen sie fast nicht mehr. Deshalb heißt es in der ZIA-Studie: „Pay per use Strukturen werden die Flatrate-Mentalität zunehmend ablösen.“ Auch Großunternehmen greifen den Trend auf und schaffen für ihre Mitarbeiter parallel zu dem festen Schreibtisch sogenannte Satellitenbüros, dezentrale Arbeitsräume.

Wettbewerb um Talente

Ohnehin wird sich gerade für Großunternehmen einiges ändern in der Arbeitswelt der Zukunft. Entscheidend für den Wettbewerb um Talente sind dann nicht mehr nur Größe und Ausstattung der Büros. In der ZIA-Analyse heißt es: „Monofunktionale Strukturen, die sich zu beliebig großen Einheiten skalieren lassen, werden zukünftig ins Hintertreffen geraten gegenüber Gebäuden, die unverwechselbare architektonische Qualitäten aufweisen, mit denen sich der Nutzer identifizieren kann. Dazu gehört immer auch ein lebendiges städtebauliches Umfeld, das besondere Angebote bereithält, etwa individuelle Gastronomie, Aufenthaltsqualitäten im Freien, Einkaufsmöglichkeiten und eine plausible, übersichtliche Erschließung mit ,Adresse‘.“

Megatrend Urbanität

Im „co:Lab by District Five“ ist schon erkennbar, wohin die Reise gehen kann. Neben dem gemütlichen Wintergarten-Café, buchbaren Workspaces rund um das ehemalige Wohnhaus und Grünflächennutzung sind auch inspirierende Veranstaltungen im „co:Lab“ geplant. Das „Mind Camp“ auf dem Audi-Gelände ist auch in anderer Hinsicht Vorreiter. Denn neben Komfort, Individualität und Flexibilität ist die Umnutzung des ehemaligen Wohnhauses in der Hindemithstraße auch ein Beispiel für gelungene Urbanisierung.

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Arbeiten im „Third Place“ http://colab-in.de/third-place/ http://colab-in.de/third-place/#respond Sun, 26 Nov 2017 14:06:57 +0000 http://colab-in.de/?p=1424 Read More]]> Warum das „co:Lab by District Five“ genau dem Konzept moderner Arbeitswelten entspricht und wie Arbeitnehmer davon profitieren

 

Der amerikanische Soziologie-Professor Ray Oldenburg hat Ende der 80er in seinem Buch „The Great Good Place“ die Idee des gemeinschaftlich genutzte, öffentlichen und Kreativität fördernden Raumes beschrieben. Oldenburg nennt diesen Ort „Third Place“. Er befindet sich außerhalb der eigenen vier Wände (First Place) und des herkömmlichen Büros (Second Place). Sein Konzept erhält in Anbetracht der Umbrüche der modernen Arbeitswelt neue Aktualität. Dazu sagt der Soziologe im Interview mit dem Einrichtungsunternehmen Steelcase: „Früher dachten die Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter umso produktiver sind, je länger sie am Schreibtisch sitzen. Diese Vorstellung ist in tausend Stücke zersprungen, nachdem Manager erkannt haben, dass die Produktivität steigt, wenn man die Menschen arbeiten lässt wo und wann sie wollen.“

Das „co:Lab“ in der Hindemithstraße fügt sich perfekt in Oldenburgs Konzept des „Third Place“ als Ort der Kreativität, Kommunikation und des Wohlfühlens. In inspirierender Atmosphäre kommen hier Mitarbeiter zusammen – ob in der Mittagspause oder zur Besprechung. Der Ort fördert kreative Prozesse und regt Gäste dazu an, neue Perspektiven auf Themen einzunehmen.

Vielfalt, Gemeinschaft, Kreativität

Neue Kontakte ermöglichen, aus denen Synergien entstehen – auch das ist im Sinne der „co:Lab“-Philosophie. Das lichtdurchflutete Wintergarten-Café ist ein Raum der Kommunikation. Kollegen aus den verschiedensten Abteilungen kommen ins Gespräch und erweitern ungezwungen ihr berufliches Netzwerk. Oldenburg sagt dazu: „Wer an einen Third Place kommt, öffnet sich in gewisser Weise denen, die schon da sind. Und diese Personen können völlig anders sein als man selbst.“

Dass immer mehr Unternehmen heute „Third Places“ einrichten, hält der Forscher für eine positive Entwicklung. Er sieht darin eine Stärkung der Unternehmensdemokratie, des sozialen Kapitals der Mitarbeiter und eine Stärkung des Geistes. „Wenn Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Third Places zu nutzen, bedeutet dies für Unternehmen einen großen Sprung nach vorn, hin zu mehr Interaktion und Vielfalt in einer vielfältigen Welt.“

 

Das Interview mit Ray Oldenburg findet ihr hier: https://www.steelcase.com/eu-de/forschung/artikel/themen/design-q-a/interview-mit-ray-oldenburg/

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Warum ihr bei uns den Zucker suchen müsst http://colab-in.de/zucker/ http://colab-in.de/zucker/#respond Thu, 16 Nov 2017 10:49:26 +0000 http://colab-in.de/?p=1420 Read More]]> Die meisten Deutschen trinken ihren Kaffee mit Milch und Zucker. Warum das so ist und warum unser Spezialitätenkaffee keine Geschmacksverstärker braucht, erklären wir euch in diesem Beitrag.

Viele Gäste sind erst einmal verdutzt, wenn Sie im „co:Lab by District Five“ zum ersten Mal einen Kaffee bestellen und sich dann an einen Tisch setzen. Reflexartig suchen sie nach Zuckerstreuer und Milchkännchen. Keins da. Warum? Wir empfehlen, unseren Spezialitätenkaffee ohne Milch oder Zucker zu genießen.

Spezialitätenkaffee ist deshalb eine Spezialität, weil die Kaffeebohnen so sorgfältig ausgewählt und geröstet werden, dass sie später bei jedem Schluck aus der Tasse ihr besonderes Eigenaroma entfalten. Eine Bohne kann dabei über 800 verschiedene Aromastoffe beinhalten. Ergebnis einer hochwertigen Röstung ist, viele Aromen – insbesondere die Fruchtsäuren – aus der Bohne herauszukitzeln und sie dabei nicht mit zu hohen Temperaturen zu verbrennen. Auch bei der Zubereitung spielen viele Faktoren wie Mahlgrad, Wassertemperatur, Extraktionszeit und Kaffeemenge eine wichtige Rolle. Stimmen, von der Röstung bis zur Zubereitung, alle Schritte überein, erhält man den perfekten Spezialitätenkaffee, der – je nach Varietät – beerig, blumig, schokoladig oder sogar mal nach Tomate schmecken kann. Zucker und Milch würden diese feinen Aromen verändern oder sogar übertünchen.

Nur 20 Prozent der Deutschen verzichten auf Geschmacksverstärker

Laut dem „Kaffeereport 2017“ von Tchibo und brand eins verzichtet nur knapp jeder fünfte Kaffeetrinker in Deutschland auf Zusätze wie Zucker, Milch, Sahne. Das heißt, dass 80 Prozent ihren Kaffee aufmotzen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Der Industriekaffee aus dem Supermarkt oder dem Kaffeeautomaten schmeckt anders nicht. Er ist viel zu bitter und ohne Tuning kaum zu genießen. Das kommt daher, dass die Kaffeeindustrie ihre Bohnen viel zu heiß röstet. Das spart Zeit (und Geld), wirkt sich jedoch negativ auf die Qualität der ohnehin nicht so hochwertigen Kaffeebohnen aus: Wenn Bohnen bei bis zu 500 Grad geröstet werden, gehen nicht nur wichtige Aromastoffe verloren, die Bohne entwickelt auch Gerbsäuren, die durch einen Verbrennungsprozess in der äußeren Bohnenschicht entstehen. Der Kaffee schmeckt bitter.

Unser Körper verbindet Bitterkeit mit Gift

Bitterkeit im Mund ist evolutionstheoretisch gesehen ein Alarmsignal für unseren Körper. Auf eine einfache Formel gebracht, heißt das: Bitterkeit = Gift. Registriert der Körper also einen bitteren Geschmack, will er ihn sofort abstoßen. Beißt mal in eine Zitrone und beobachtet euch im Spiegel. Das ganze Gesicht zieht sich zusammen. Da der Mensch jedoch ein anpassungsfähiges Wesen ist, hat er früh gelernt, diese Bitterkeit zu überspielen: mit Milch und Zucker.

Wer sich trotz unserer Empfehlung, im „co:Lab“ auf Milch und Zucker zu verzichten, von seinen Gewohnheiten nicht trennen will, für den haben wir eine gute Nachricht: Wir haben die Süßstoffe natürlich nicht ganz abgeschafft. Ihr findet sie in kleinen Gefäßen direkt auf unserer Kaffeetheke.

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Kleiner schwarzer Weltverbesserer http://colab-in.de/mehrwegbecher/ http://colab-in.de/mehrwegbecher/#respond Tue, 07 Nov 2017 13:19:57 +0000 http://colab-in.de/?p=1415 Read More]]> 40.000 Tonnen Müll produzieren wir Deutschen pro Jahr allein durch den Gebrauch von Pappbechern. Dabei geht leckerer Kaffeegenuss für unterwegs auch anders

 

Jetzt passiert es. Und jetzt. Gerade wieder. Und gleich nochmal.

Allein in der kurzen Zeit, die ihr für das Lesen der ersten Sätze verwendet habt, sind pro Sekunde wieder 88 Pappbecher verbraucht worden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) rechnet vor, dass jährlich etwa 2,8 Milliarden Coffe-to-go-Becher genutzt und entsorgt werden. Der gesamte Müllberg aus Pappe käme auf ein Gewicht von ca. 40.000 Tonnen.

34 Einwegbecher verbraucht jeder Deutsche im Jahr

Es gibt sie überall: im Café, in der Tankstelle, beim Bäcker, am Kaffeeautomaten im Büro, und auch im „co:Lab by District Five“. 34 Einwegbecher verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Nach einem kurzen Genuss landen die leeren Pappbehälter im Müll. Eine Lebenszeit von 15 Minuten hat so ein Becher – selbst Plastiktüten leben länger. Ein anderes Problem ist, dass die Mitnehm-Becher so gut wie keine recycelten Stoffe enthalten. Recyclingpapier ist oft mit mineralölhaltigen Substanzen und Druckchemikalien belastet und eignet sich deshalb nur selten als Verpackungsmaterial für Lebensmittel.

Dabei gibt es für das große Müllproblem eine ganz einfache Lösung: Mehrwegbecher. Die Behälter aus Kunststoff oder Edelstahl sind günstig zu haben und können immer wieder verwendet werden. Klar, nicht in jedem Café kann man seinen eigenen Becher befüllen lassen, aber viele Gastronomen bieten ihren Kunden diesen Service inzwischen gerne an – nachfragen lohnt sich.

Der „District Five“-Mehrwegbecher ist im „co:Lab“ erhältlich

Manche bringen sogar ihre eigenen Mehrwegbecher auf den Markt. So wie wir von „District Five“. Im Frühjahr haben wir in Kooperation mit dem Stromanbieter „meistro“ unseren eigenen kleinen Weltverbesserer entwickelt. Er ist schwarz, fasst 355 Milliliter und besteht aus Kunststoff und Bambus. Er hat eine Gummihalterung und einen Gummideckel, so kann man den heißen Mitnehm-Kaffee unfallfrei und ohne Verbrennungen bis ins Büro transportieren. Der Becher ist im „co:Lab“ erhältlich.

Viele Verbraucher wollen umsteigen

Dass die Idee genau zur richtigen Zeit kommt, belegen aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung. So legen Kaffeetrinker (vor allem jüngere) immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit beim Kaffee-Konsum. Angefangen bei Herkunft und Anbau der Bohnen bis hin zum Verkauf. Laut der aktuellen Aral-Studie „Trends beim Kaffeegenuss 2017“ wollen 70 Prozent der Coffee-to-go-Trinker auf den umweltfreundlichen Mehrwegbecher umsteigen.

Für den Einzelnen ist das nur eine kleine Umgewöhnung, aber in der Masse kann der Umstieg auf die Mehrwegbecher den Müllberg aus Pappe drastisch reduzieren.

Bis dahin wächst er weiter. Jetzt zum Beispiel. Gerade wieder. Und nocheinmal…

 

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