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Das Ende des Schreibtischs? – co:Lab

Das Ende des Schreibtischs?

Immer mehr Immobilienentwickler und Unternehmen hinterfragen traditionelle Büro-Strukturen. Die Zukunft heißt Co-Working, Desk-Sharing, Hangout-Space

Dass Angestellte erst dann vollwertiges Mitglied eines Unternehmens sind, wenn sie ihren eigenen Büroarbeitsplatz mit Schreibtisch, PC, Gummibaum und gerahmten Familienfoto haben, könnte bald eine überkommene Tradition sein. Die Immobilienwirtschaft stellt sich mit ihren Konzepten schon darauf ein, dass Unternehmen in Zukunft nicht mehr für jeden Mitarbeiter einen Platz im Büro bereitstellen müssen. In einem Strategiepapier des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln heißt es laut der Zeitung „Welt“: „Generell ist davon auszugehen, dass die Notwendigkeit für feste Arbeitsplätze abnimmt und so die Anzahl der Schreibtische unter die Anzahl der Bürobeschäftigten fällt. Schließlich können mehr und mehr Tätigkeiten von zu Hause oder unterwegs umgesetzt werden, was Potenziale für das Desk-Sharing bietet.“

„The Edge“ in Amsterdam – ein Beispiel des Kulturwandels

Beispiele für den Kulturwandel in große Unternehmen gibt es viele. Man muss nicht ins Silicon Valley zu Google oder Facebook schauen, um die neuen Strukturen zu sehen. Auch in Europa setzen immer mehr Unternehmen auf flexiblere Arbeitsformen. Ein Aushängeschild für das Büro der Zukunft ist etwa der Komplex „The Edge“ in Amsterdam. Der Glaskomplex sieht von außen aus, als hätte jemand einen überdimensionalen Würfel an mehreren Seiten mit einem Messer angeschnitten. Übrig geblieben ist ein Stück moderne Architektur mit hochtechnologisierter Ausstattung: Das Gebäude steuert Belüftung, Heizung und Licht automatisch. Dafür sorgen sensible 28.000 Sensoren. Die Arbeitnehmer können alles mit ihrem Smartphone steuern. Aber das ist nicht das Besondere an „The Edge“. Im Gebäude haben die Mitarbeiter der bekannte Unternehmensberatung Deloitte ihre Arbeitsplätze. Was die meisten Angestellten aber nicht haben, ist ein eigener Schreibtisch. Deloitte hat viel mehr Mitarbeiter als Arbeitsplätze – das liegt daran, dass die meisten Angestellten ihre Arbeitszeit in Besprechungszimmer, Foyers, Hang out-Spaces oder in speziellen Co-Working-Zonen verbringen. Einen eigenen Schreibtisch brauchen die meisten gar nicht mehr. Das spart Immobilienfläche und Geld.

„Eigentlich möchte der Mitarbeiter heute hier sein, morgen dort“

Der Mann, dessen Unternehmen „The Edge“ gebaut hat, sieht darin die Zukunft der Arbeit. Die „Welt“ zitiert Martin Rodeck, Geschäftsführer des Immobilienentwicklers OVG Real Estate so: „Der Arbeitsplatz muss nicht gezwungenermaßen im Büro sein. Gebäude sind eigentlich nur Hüllen und müssen eine perfekte Arbeitsumgebung bieten.“ Dem stimmen auch andere Immobilienexperten zu. Sebastian Sehusen (Immobilienbewertungsplattform Wiredscore) sagte auf einer Veranstaltung zum Thema Zukunft der Büroarbeit: „Eigentlich möchte der Mitarbeiter heute hier sein, morgen dort. Er kann sich nicht vorstellen, acht Stunden lang an ein und demselben Arbeitsplatz zu sitzen.“

Die herkömmlichen Bürostrukturen sollen kommunikativeren Räumen Platz machen. Einzelplätze könnten sozialen Elementen weichen, zum Beispiel Riesenschreibtischen, an denen mehrere Personen gleichzeitig arbeiten. Das sieht auch das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) so. In einer IW-Einschätzung heißt es: „Für die Unternehmen wird es zunehmend wichtiger, den persönlichen Austausch der Mitarbeiter durch Besprechungs- und Sozialräume zu fördern, da Produktivität vor allem durch den Austausch von Wissen generiert wird.“

 

 

One Comment

  1. Coaching

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