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Von Satellitenbüros und „pay per use“ – co:Lab

Von Satellitenbüros und „pay per use“

In Großunternehmen wird der Wandel der Arbeitswelt immer deutlicher spürbar. Neue Konzepte wie das Co-Working werden immer beliebter

Ein ehemaliges Fabrikgebäude in der Berliner Luisenstadt. Eine massive Backsteinfassade mit großen Fensterflächen. Von außen sieht das Industriegebäude aus wie jede andere restaurierte Fabrik aus dem 19. Jahrhundert. Hinter der harten Fassade versteckt sich jedoch etwas, das man als zukunftsweisend beschreiben kann: Das Deutsche Architektur Zentrum (DAZ). Seit 1995 beherbergt es etwa 50 individuelle Ateliers, Büros, Ausstellungsräume, Cafés und Dachgeschosswohnungen. Der äußere Industriecharme harmoniert mit dem modernen Look des inneren Neubau-Designs und bietet Forum für vielfältig-wechselnde Nutzung. Im Büro neben dem eigenen Schreibtisch befindet sich ein Café, ein Stockwerk darunter findet eine Kunstausstellung statt.

Flexibilität, Vielfalt, Individualität

Das Büro der Zukunft wird vielseitiger, flexibler und individueller. Insgesamt sieben Trends hat der Spitzenverband der Deutschen Immobilienwirtschaft, der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), in einer Studie mit dem Titel „Future Offices“ festgehalten. „Moderne ansprechende Büroräumlichkeiten sind mittlerweile zu einem wesentlichen Bestandteil eines Arbeitgeberbrandings geworden. Hinzu kommt, dass wir uns immer wieder auch punktuell um Fachkompetenz erweitern müssen, also Büroflächen brauchen, die ,atmen‘“, schreiben die Vorsitzenden des Vereins im Beitext zur Studie.

Aber was bedeutet das: Büroflächen, die atmen? Es heißt zum Beispiel, dass die Nutzung von Arbeitsplätzen in Zukunft immer flexibler ablaufen wird. Schon heute mieten sich viele Arbeiter aus der Kreativwirtschaft in Großstädten in Co-Working-Räumen ein. Ein eigenes Büro brauchen sie fast nicht mehr. Deshalb heißt es in der ZIA-Studie: „Pay per use Strukturen werden die Flatrate-Mentalität zunehmend ablösen.“ Auch Großunternehmen greifen den Trend auf und schaffen für ihre Mitarbeiter parallel zu dem festen Schreibtisch sogenannte Satellitenbüros, dezentrale Arbeitsräume.

Wettbewerb um Talente

Ohnehin wird sich gerade für Großunternehmen einiges ändern in der Arbeitswelt der Zukunft. Entscheidend für den Wettbewerb um Talente sind dann nicht mehr nur Größe und Ausstattung der Büros. In der ZIA-Analyse heißt es: „Monofunktionale Strukturen, die sich zu beliebig großen Einheiten skalieren lassen, werden zukünftig ins Hintertreffen geraten gegenüber Gebäuden, die unverwechselbare architektonische Qualitäten aufweisen, mit denen sich der Nutzer identifizieren kann. Dazu gehört immer auch ein lebendiges städtebauliches Umfeld, das besondere Angebote bereithält, etwa individuelle Gastronomie, Aufenthaltsqualitäten im Freien, Einkaufsmöglichkeiten und eine plausible, übersichtliche Erschließung mit ,Adresse‘.“

Megatrend Urbanität

Im „co:Lab by District Five“ ist schon erkennbar, wohin die Reise gehen kann. Neben dem gemütlichen Wintergarten-Café, buchbaren Workspaces rund um das ehemalige Wohnhaus und Grünflächennutzung sind auch inspirierende Veranstaltungen im „co:Lab“ geplant. Das „Mind Camp“ auf dem Audi-Gelände ist auch in anderer Hinsicht Vorreiter. Denn neben Komfort, Individualität und Flexibilität ist die Umnutzung des ehemaligen Wohnhauses in der Hindemithstraße auch ein Beispiel für gelungene Urbanisierung.

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