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Warum ihr bei uns den Zucker suchen müsst – co:Lab

Warum ihr bei uns den Zucker suchen müsst

Die meisten Deutschen trinken ihren Kaffee mit Milch und Zucker. Warum das so ist und warum unser Spezialitätenkaffee keine Geschmacksverstärker braucht, erklären wir euch in diesem Beitrag.

Viele Gäste sind erst einmal verdutzt, wenn Sie im „co:Lab by District Five“ zum ersten Mal einen Kaffee bestellen und sich dann an einen Tisch setzen. Reflexartig suchen sie nach Zuckerstreuer und Milchkännchen. Keins da. Warum? Wir empfehlen, unseren Spezialitätenkaffee ohne Milch oder Zucker zu genießen.

Spezialitätenkaffee ist deshalb eine Spezialität, weil die Kaffeebohnen so sorgfältig ausgewählt und geröstet werden, dass sie später bei jedem Schluck aus der Tasse ihr besonderes Eigenaroma entfalten. Eine Bohne kann dabei über 800 verschiedene Aromastoffe beinhalten. Ergebnis einer hochwertigen Röstung ist, viele Aromen – insbesondere die Fruchtsäuren – aus der Bohne herauszukitzeln und sie dabei nicht mit zu hohen Temperaturen zu verbrennen. Auch bei der Zubereitung spielen viele Faktoren wie Mahlgrad, Wassertemperatur, Extraktionszeit und Kaffeemenge eine wichtige Rolle. Stimmen, von der Röstung bis zur Zubereitung, alle Schritte überein, erhält man den perfekten Spezialitätenkaffee, der – je nach Varietät – beerig, blumig, schokoladig oder sogar mal nach Tomate schmecken kann. Zucker und Milch würden diese feinen Aromen verändern oder sogar übertünchen.

Nur 20 Prozent der Deutschen verzichten auf Geschmacksverstärker

Laut dem „Kaffeereport 2017“ von Tchibo und brand eins verzichtet nur knapp jeder fünfte Kaffeetrinker in Deutschland auf Zusätze wie Zucker, Milch, Sahne. Das heißt, dass 80 Prozent ihren Kaffee aufmotzen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Der Industriekaffee aus dem Supermarkt oder dem Kaffeeautomaten schmeckt anders nicht. Er ist viel zu bitter und ohne Tuning kaum zu genießen. Das kommt daher, dass die Kaffeeindustrie ihre Bohnen viel zu heiß röstet. Das spart Zeit (und Geld), wirkt sich jedoch negativ auf die Qualität der ohnehin nicht so hochwertigen Kaffeebohnen aus: Wenn Bohnen bei bis zu 500 Grad geröstet werden, gehen nicht nur wichtige Aromastoffe verloren, die Bohne entwickelt auch Gerbsäuren, die durch einen Verbrennungsprozess in der äußeren Bohnenschicht entstehen. Der Kaffee schmeckt bitter.

Unser Körper verbindet Bitterkeit mit Gift

Bitterkeit im Mund ist evolutionstheoretisch gesehen ein Alarmsignal für unseren Körper. Auf eine einfache Formel gebracht, heißt das: Bitterkeit = Gift. Registriert der Körper also einen bitteren Geschmack, will er ihn sofort abstoßen. Beißt mal in eine Zitrone und beobachtet euch im Spiegel. Das ganze Gesicht zieht sich zusammen. Da der Mensch jedoch ein anpassungsfähiges Wesen ist, hat er früh gelernt, diese Bitterkeit zu überspielen: mit Milch und Zucker.

Wer sich trotz unserer Empfehlung, im „co:Lab“ auf Milch und Zucker zu verzichten, von seinen Gewohnheiten nicht trennen will, für den haben wir eine gute Nachricht: Wir haben die Süßstoffe natürlich nicht ganz abgeschafft. Ihr findet sie in kleinen Gefäßen direkt auf unserer Kaffeetheke.

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